Interview: Behandlungen mit Macrolane
Mit welchen Wünschen kommen die meisten Patienten in ihre Praxis?
Dr. Ferrara: „Vorwiegend kommen Patientinnen mit dem Wunsch nach einer Brustvergrößerung mit Macrolane oder Implantaten in die Praxis. Nachgefragt wird aber auch der Brustaufbau nach erfolgten Operationen, wie bei Brustkrebs oder nach vorangegangener Schönheitsoperation, weil die Patientinnen damit unzufrieden sind.“
Warum behandeln Sie Patienten mit Macrolane?
Dr. Ferrara: „Macrolane ist eine Hyaluronsäure, die nicht animalisch und daher sehr gut vom Körper verträglich angewendet werden kann und kaum Nebenwirkungen aufweist.“
Wie führen Sie Ihr Beratungsgespräch durch?
Dr. Ferrara: „Ich baue das Beratungsgespräch immer sehr vorsichtig auf, indem ich erst einmal die Patientin nach ihrer Vorgeschichte befrage. Eine der wichtigsten Fragen für mich ist, wie lange der Wunsch nach Veränderung schon besteht bzw. höre ich bei dieser Frage auch oft schon den Leidensdruck der Patientin heraus.
Nach einer entsprechenden Untersuchung der Brust gehe ich dann auf die Möglichkeiten und Risiken der jeweiligen Behandlung ein und zeige hierbei auch anhand von Vorherund Nachher-Bildern Ergebnisse von stattgefundenen Eingriffen.
Nach einer ca. 1stündigen sehr ausführlichen Beratung mit Fotodokumentation werden die Patientinnen in der Regel zu einem Zweitgespräch eingeladen, bei dem die noch bestehenden Fragen geklärt werden.”
Welche Kriterien sprechen bei einer Patientin für die Verwendung von Macrolane?
Dr. Ferrara: „In erster Linie kommen hierfür Frauen in Frage, die auf keinen Fall einen operativen Eingriff wünschen. Das Risiko sollte möglichst klein sein und die Behandlung sollte die Beschaffenheit des Körpers auf natürliche Weise unterstützen und verschönern.“
Wie lange verwenden Sie bereits Macrolane? Können Sie etwas zu Ihrer Erfahrung mit der Behandlung sagen?
Dr. Ferrara: „Ich wende seit nahezu 2 Jahren Macrolane an und meine Erfahrungen hiermit sind sehr gut. Die Resonanz der Patientenzufriedenheit mit Macrolane liegt weit über 90 %.“
Welche weiteren Behandlungen können mit Macrolane durchgeführt werden?
Dr. Ferrara: „Ich selbst verwende Macrolane auch zur Narbenkorrektur am ganzen Körper, zum Ausgleich von Dellen und Unebenheiten, zum Poaufbau, Waden, Dekolleté und Hände sowie speziell als Gynäkologe auch im Genitalbereich.“
Ist Macrolane überhaupt mit einem anderen Material vergleichbar?
Dr. Ferrara: „Nein, mir ist kein gleichwertiges Material zur Körperformung bekannt.“
Wieviel Material setzen Sie durchschnittlich pro Patientin ein?
Dr. Ferrara: „Handelt es sich um eine Brustvergrößerung, so liegt die Menge pro Brust bei etwa 100 – 150 ml Macrolane, bei einer Povergrößerung benötigt man pro Seite zwischen 150 – 200 ml. Ansonsten je nach Bedarf bei kleineren Korrekturen.“
Bei Macrolane handelt es sich um eine bioverträgliche Hyaluronsäure, die vom Körper nach einer gewissen Zeit wieder abgebaut wird. Wenn man das Ergebnis halten möchte, muss man also zum Wiederauffüllen kommen?
Dr. Ferrara: „Ja. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Patientin selbst bestrebt ist, das Ergebnis zu halten und meldet sich dann wieder bei uns in der Praxis.“
Wie lange hält durchschnittlich das Ergebnis mit Macrolane?
Dr. Ferrara: „Viele Frauen merken nach einer Brustbehandlung etwa nach 12 – 18 Monaten, dass der BH wieder etwas „Luft“ hat und wenden sich direkt wieder an uns zur Nachinjektion. Dies betrifft besonders Patientinnen die stark rauchen, denn hier vollzieht sich ein schnellerer Abbau durch freie Radikale, so meine Beobachtung. Alle übrigen Patientinnen kommen nach einem Ablauf von ca. 2 Jahren wieder zu uns, d.h. wir sehen die ersten Frauen, die wir vor 2 Jahren behandelt haben, jetzt wieder.“
Sehen Sie die Abbaubarkeit als Vorteil für den Patienten?
Dr. Ferrara: „Ja als ganz klaren Vorteil. Denn unentschlossenen Patienten wird hierdurch die Möglichkeit gegeben, ihren Körper wieder in der Ursprungsform zu sehen und anzunehmen.“
Wie lange dauert die Behandlung mit Macrolane beispielsweise für die Formung der Brust?
Dr. Ferrara: „Zwischen 30 und 60 Minuten dauert die Behandlung selbst, allerdings sollte noch eine Vor- und Nachbetreuungszeit in der Praxis eingeplant werden, so dass man mit etwa 2 Stunden insgesamt rechnen kann.“
Können während und nach dem Eingriff Schmerzen auftreten? Wenn ja, wie lange dauern diese an und was kann man dagegen tun?
Dr. Ferrara: „Die Schmerzen sind in der Form, dass ein Druckgefühl auftritt und natürlich ein Spannungsgefühl. Wenn die Betäubung nachlässt sind auch hier und da leichte Schmerzen wie bei einem Brustmuskelkater zu verzeichnen, die aber nach Ablauf von 2 – 4 Tagen verschwinden. Mit leicht abschwellenden Medikamenten lassen sich die Schmerzen gut ertragen.“
Welche Nachsorge-Tipps sollte man als Patientin beachten?
Dr. Ferrara: „Bei einer Brustvergrößerung sollte anschließend ein Sport-BH für ca. 2 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Auch erfolgt eine antibiotische Behandlung über 3 Tage. Sauna oder Solarium sollten frühestens erst nach 14 Tagen wieder begonnen werden.“
Ab wann ist es wieder möglich, Sport zu treiben?
Dr. Ferrara: „Nach Ablauf von etwa 2 Wochen können die Patientinnen wieder ihre sportlichen Betätigungen aufnehmen. Heftige Stöße oder Muskelbewegungen sollten in der ersten Zeit nach der Behandlung vermieden werden.“
Mit welchen Kosten müssen die Patienten rechnen?
Dr. Ferrara: „Eine Brustvergrößerung, beispielsweise um eine ganze Körbchengröße, liegt bei mir bei ca. 3500 €, ist aber auch abhängig von der Menge an Macrolane.“
Wo können sich Interessierte informieren?
Dr. Ferrara: „Interessierte können sich gerne über die Homepage von Q-Med, in Google unter dem Suchbegriff Macrolane oder auf unserer Homepage www.Robinson-Esthetics.de informieren.“
Was reizt Sie, als Experte für Q-Med zu arbeiten?
Dr. Ferrara: „Da ich als Gynäkologe und Ästhetischer Chirurg Macrolane nahezu überall am ganzen Körper einsetze und die sofortigen Erfolge sehe und damit auch die Zufriedenheit meiner Patienten habe, möchte ich gerne meine Erfahrungen weitergeben und bin bestrebt, durch engen Kontakt mit der Firma Q-Med an der Weiterentwicklung zu arbeiten.“
Wir danken Ihnen für dieses fundierte und aufschlussreiche Gespräch, Herr Dr. Ferrara!

