Robinson esthetics_

Fettabsaugung

Die Körperfettverteilung ist oft unterschiedlich, zum Teil erworben, zum Teil genetisch angelegt.
Veränderungen können durch den Eingriff der Fettabsaugung durchgeführt werden.

OP-Dauer: ca. 60 – 180 Minuten
Narkose: Vollnarkose, Teilnarkose oder TLA
Klinikaufenthalt: ambulant bis 1 Übernachtung

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Liposuction

Es handelt sich hier um den häufigsten Eingriff in der ästhetischen Chirurgie.

Die Fettabsaugung dient nicht der Gewichtsreduktion, sondern der Körpermodellierung. Insbesondere Menschen mit einem hohem BMI  – mehr als 25 – (sofern kein Lipödem besteht) sollten zunächst durch eine Ernährungsumstellung und körperliche Betätigung (Sport) ihr Gewicht reduzieren.

Die Fettabsaugung ist ein risikoarmer Eingriff, sofern er unter gewissen medizinischen Voraussetzungen und unter Beachtung der Kontraindikationen und Risiken des Einzelnen durchgeführt wird.

Technik

Mit der Fettabsaugung wird schonend die Fettschicht zwischen Muskel und Haut ausgedünnt. Die Fettschicht verringert sich und die Fettzelle wächst auch nicht nach, jedoch können sich bei Gewichtszunahme die übrig gebliebenen Fettzellen wieder ausdehnen.

Die komplette Fettschicht sollte nicht entfernt werden, da es sonst zu Dellenbildung und unschönen Verwachsungen kommen kann.

Der Eingriff erfolgt mit feinsten Kanülen durchgeführt, die mit leichtem Unterdruck und kleineren Öffnungen das Fettgewebe aus dem Verband lösen. Die schonendsten Methoden scheinen die vibrationsgesteuerte Liposuction und die wasserstrahlgesteuerte Liposuction zu sein. Neuere Methoden sind die Laserliposuction.

Tumeszenslösung (TLA)

Die Entfernung des Fettgewebes setzt häufig voraus, dass man eine Tumeszenslösung zuvor in das Gewebe einbringt, um die Fettzelle aufquellen zu lassen, so dass diese leichter aus dem Verband gelöst werden kann (TLA-Technik). In dieser Lösung befindet sich auch ein Betäubungsmittel, so dass dieser Eingriff häufig allein mit dieser Betäubungstechnik durchgeführt werden kann.

Auch andere lokalanästhetische Maßnahmen, Analgosedierung oder Narkosen sind möglich.

Die Menge des abgesaugten Gewebes bestimmt häufig auch, ob der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt werden muss.

Informationen zur Behandlung:

  • OP-Dauer: ca. 60 – 180 Minuten
  • Narkose: Vollnarkose, Teilnarkose oder TLA
  • Klinikaufenthalt: ambulant bis 1 Übernachtung
  • Wundkontrolle: nach OP-Verlauf
  • Betreuung: über ca. 6-8 Wochen
  • Geschäftstüchtigkeit: nach ca. 1-3 Tagen
  • Nachbehandlung: Duschen am Folgetag, spezieller Wundverband, Narbenpflege nach 14 Tagen, Miederwäsche für ca. 6-8 Wochen Tag und Nacht
  • Sportkarenz: ca. 4-6 Wochen
  • Endgültiges Ergebnis: mindestens 3-6 Monate