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Hyperhidrosisbehandlung

Das Schwitzen, nicht nur bei warmen Temperaturen, ist für viele Menschen sehr unangenehm, da insbesondere die Kleidung Schwitzflecken zeigt und dies gerade, wenn man repräsentativ arbeiten muss, auffällt und die Assoziation von Unsicherheit hervorgeruft.

OP-Dauer: ca. 60-120 Minuten
Narkose: Vollnarkose, Teilnarkose oder TLA
Klinikaufenthalt: ambulant

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Hyperhidrosisbehandlung

Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose.

Die primäre Hyperhidrose betrifft ca. 95 % ohne auffindbare Ursache. Bei der primären Hyperhidrose ist nur selten der gesamte Körper betroffen. Am häufigsten sind Hände, Füße und Achseln betroffen; sie tritt immer symmetrisch auf.

Die sekundäre Hyperhidrose betrifft 5 % und hat ihre Ursache oft in unterschiedlichster Krankheiten (Schilddrüsenüberfunktion, neurologische Erkrankungen, Stoffwechsel, Medikamenteneinnahme usw.). Typisch für die sekundäre Hyperhidroseis ist ein generalisiertes Schwitzen.

Nach entsprechender Abklärung, dass nicht eine sekundäre Hyperhidrose vorliegt, gibt es neben der konservativenen Therapie noch folgende Therapieformen:

Injektionen

Ein Wirkstoff, das bereits bei anderen Krankheiten eingesetzt wird, wie z. B. verkrampften Muskeln, Blasenschwäche und in der Faltenbehandlung, kommt auch hier beim übermäßigen Schwitzen zum Einsatz.

Durch mehrere Einstiche (durchschnittlich pro Achselhöhle 10 – 20) in die Haut wird der muskelentspannende Wirkstoff eingebracht. Die Haut wird vor der Behandlung mittels Betäubungssalbe oder Eis im Vorfeld behandelt, um die Behandlung erträglich zu machen.

Hierbei wird die Aktivierung der Schweißdrüse blockiert und die Schweißdrüsenproduktion reduziert.

Der Erfolgt tritt in der Regel nach ca. 7-14 Tagen ein mit einem deutlich spürbaren Nachlassen der Schwitzaktion. Der Wirkstoff baut sich wieder ab und ist daher nur eine zeitlich begrenzte Lösung von ca. 3-6 Monaten.

Die Kosten werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Operative Techniken

Entweder erfolgt ein Ausschneiden (Exzision) der ganzen Schweißdrüsenregion oder eine Ausschabung (Kürettage) der Schweißdrüsen bei gleichzeitiger Absaugung.

So lässt sich ein dauerhaftes Ergebnis häufig erreichen.

Informationen zur Behandlung:

  • OP-Dauer: ca. 60-120 Minuten
  • Narkose: Vollnarkose, Teilnarkose oder TLA
  • Klinikaufenthalt: ambulant
  • Wundkontrolle: nach OP-Verlauf
  • Betreuung: über ca. 4 Wochen
  • Geschäftstüchtigkeit: nach ca. 1-3 Tagen
  • Nachbehandlung: Duschen am Folgetag, spezieller Wundverband, Narbenpflege nach 14 Tagen
  • Sportkarenz: ca. 2 Tage bis 6 Wochen
  • Endgültiges Ergebnis: bis zu 14 Tagen